Pflege-Fortbildung 2018

DAS NERVENSYSTEM

Neuronale Plastizität – Gelingende Beziehung als Kraftquelle

 

Arbeitsgruppen

 

I.   Erweiterte Themen zum Hauptkurs
     Dr. Barbara Treß, Ärztin

II.  Motive der Begegnung und Beziehung im Alten und Neuen Testament
     Sabine Layer, Pfarrerin
 
III. Tod – Begegnung mit der geistigen Welt
     Sabine Rosenbruch, Pfarrerin
 
IV. Gestaltung gelingender Begegnungen mit Werken der bildenden Kunst
     Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin
 
V.  Soziale Plastizität, das offenbare Geheimnis in mir für eine gelingende Beziehung
     Dr. Albrecht Warning, Arzt

 

I. Erweiterte Themen zum Hauptkurs

In dieser Arbeitsgruppe sollen Fragen aus dem Hauptkurs – wie z. B. Wie gelingt lebenslanges Lernen? Wie wirken Antidepressiva? – vertieft werden. Auch werden medizinische Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen aufgezeigt und Möglichkeiten der eigenen Handhabe in der Pflege und für sich selbst entwickelt. | Dr. Barbara Treß

 

II. Motive der Begegnung und Beziehung im Alten und Neuen Testament

Das Buch der Bücher ist voll von Begebenheiten, bei denen Menschen sich begegnen und Beziehungen aufbauen; doch nicht nur Menschen: Da begegnet der Mensch auch der geistigen Welt. Ja, es geht sogar um die Begegnung von Mensch und Gott. Wie ist es, wenn Gott dem Menschen begegnet? Wie begegnen wir Ihm? Ändert diese Begegnung uns oder unser Miteinander? Mit Hilfe von Texten aus dem Alten und Neuen Testament wollen wir diesen Fragen nachgehen und so das Tagungsthema noch von einer ganz anderen Seite beleuchten. | Sabine Layer

 

III. Tod – Begegnung mit der geistigen Welt

In der Arbeitsgruppe zur Sterbebegleitung werden wir uns über Ängste und Fragen austauschen, die  im Umkreis des Sterbens auftreten können. Jeder schwer kranke und sterbende Mensch weist durch seine Situation die ihn umgebenden Menschen auf den eigenen Tod und das eigene Sterben hin. Gleichzeitig stellt sich durch diese Situation aber auch die Frage nach dem Sinn und den Gestaltungsmöglichkeiten des Lebens. Diese Gestaltungsmöglichkeiten im Umfeld des Todes werden wir besprechen und anhand von Märchen- und Evangelienbildern sowie auch von Fürbittgebeten vertiefen. | Sabine Rosenbruch

 

IV. Gestaltung gelingender Begegnungen mit Werken der bildenden Kunst

In mythologischen, religiösen und alltäglichen Themen werden in der Kunst Dialoge und Beziehungen thematisiert. Mit den daraus entstehenden Fragen und Antworten ist eine Beschäftigung mit naturalistischen, abbildenden Werken oft einleuchtend und erhellend; Kunst wird auch als Spiegel dessen, was in Wirklichkeit geschieht, definiert. In der Arbeitsgruppe geht es um die Frage, auf welche Weise Dialoge, Beziehungen zu künstlerischen Arbeiten entwickelt werden können, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen, vielleicht sogar zunächst eine innere Abwehr in den Betrachtenden erzeugen. Die zu diskutierenden Werke werden dem Kontext der documenta 14 im Jahr 2017 entnommen. Der Besuch der Ausstellung ist jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme an der AG. | Dr. Ellen Markgraf

 

V. Soziale Plastizität, das offenbare Geheimnis in mir für eine gelingende Beziehung

Ich stand vor einem Schaufenster. Dort stand: Änderungsschneiderei. Ich ging hinein und fragte die Frau: "Können Sie mich ändern?" Sie fragte nach meinen Kleidern. "Nein", meinte ich, "mich selbst!" Die Frau lächelte etwas beschämt und sagte: "Das dauert lange und wird vielleicht zu teuer." Ich verstand. "Kennen Sie sich denn selbst?" fragte sie. Zweifelnd wiegte ich meinen Kopf hin und her. "Suchen Sie das Gespräch, es ist köstlicher als das Licht!" Ich ging, und nun suche ich fragende Gesprächspartner: hier und jetzt. | Dr. Albrecht Warning